Ran an die Federn... Naja, zugegeben. Eigentlich müsste es ja
heißen: Ran an die Tasten. Habt ihr ein Buch gelesen, das Euch total
gut gefallen hat? Oder ist das neuste Computerspiel in Eurem PC
auch für andere zu empfehlen? Die aktuelle CD der Lieblingsband
sowieso nicht zu toppen, oder seid ihr tierisch enttäuscht drüber?
Gebt uns einfach Tipps. Schreibt uns Eure Kritiken zu Büchern, Spielen
oder CDs - wir veröffentlichen sie im JLmag als Tipps (oder Anti-Tipps)
für anderer Jugendliche. Schreibt an: Jugendline, Joachim Armbrust,
Schulstraße 6, 74613 Künzelsau. Oder per mail an: jlmagazin@aol.com
Trainspotting Inhalt: Mark Renton hat keinen Bock aufs Leben,
zumindest nicht in der Form wie es ihm die Gesellschaft anbietet:
Karriere, Geld, Haus, Auto, Frau, Kinder - all das bedeutet ihm
nichts, das sind für ihn keine Ziele nach denen es zu streben lohnt.
Die einzigen zwei Dinge, die ihm auf dieser Welt was bedeuten sind
Drogen und die Leute, mit denen er zusammen aufgewachsen ist, mitten
im Nirgendwo, eingepfercht in Sozialwohnungsbauten, vergessen von
der Welt. Mark erzählt Geschichten vom Leben, von Drogen und den
daraus entstehenden Problemen, von der Sehnsucht nach was Besserem
und der Wut über die Welt wie sie ist. Und er erzählt von seinem
Ausstieg, nicht aus den Drogen, die sind sowieso nur Nebensache,
sondern vom Ausstieg aus einer Umwelt, die einem eigentlich keine
andere Alternative läßt außer sich kaputtzumachen, mit welchen Mitteln
auch immer. Fazit: Irvine Welsh wirft uns in einen Sog aus schneller,
brutaler Erzählkunst, er entwirft skurille, teilweise kaputte aber
vor allem immer menschliche Charaktere und läßt uns dann eine Weile
mit ihnen rumziehen. Als ich das Buch zum ersten Mal las, war ich
sofort süchtig und wollte unbedingt mehr in diesem Stil, doch leider
habe ich bis jetzt nichts vergleichbares gefunden. Also ganz ehrlich:
mein absolutes Lieblingsbuch!
Inhalt: Für Harry Potter beginnt das vierte Jahr auf Hogwarts,
der Zauberschule. Es soll ein Wettbewerb ausgetragen werden, bei
dem auch zwei andere Zauberschulen teilnehmen, und Harry kann dank
mysteriöser Umstände daran teilnehmen obwohl er eigentlich viel
zu jung ist. Er gibt also sein Bestes, schlägt sich auch ganz gut,
doch am Schluß erfährt er, wer dafür gesorgt hat, daß er am Wettbewerb
teilnimmt, und was derjenige damit bezweckt... Fazit: Wie alle Harry
Potter Bücher ist auch „...der Feuerkelch“ ideal zum abtauchen und
schmökern. Man fühlt sich fast heimisch in den Gebäuden von Hogwarts
und die einzelnen Gestalten sind mehr als lebendig. Leider konnte
ich keine Taschenbuchausgabe finden, deshalb sind die Kosten für
dieses Lesevergnügen auch ziemlich unvergnüglich, aber vielleicht
habt Ihr ja mehr Glück, und wenn nicht: ich bin mir ziemlich sicher
daß so ziemlich jede Leihbibliothek alle Potter Bände da hat. Viel
Spaß beim Lesen!
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